Archiv für den Monat: Januar 2009

Zu scharf für Elefanten: Bhut Jolokia

Ein interessanter Nachtrag zum Eintrag über die schärfste Chili der Welt: Indische Bauern bestreichen Zäune mit Autofett und Bhut Jolokia, um Elefanten fern zu halten. Ein Beitrag auf Die Presse.com enthält weitere Details.. Anscheinend enthält die Chili soviel Capsaicin, dass das selbst für die sprichwörtliche Elefantenhaut unangenehm ist.

Twitter, Blogs und ortsbezogene Dienste

Die altehrwürdige ZEIT beschäftigt sich in zwei Artikeln mit  Twittern und Bloggen sowie den ortsbezogenen Diensten. Blogging überall und in aller Munde sozusagen.

Mein eigener Tweet ist allerdings ziemlich vernachlässigt. Vielleicht brauche ich ein paar Followers zur Motivation…

GHydraulic-Plugin 2.0.1 für Quantum GIS 1.0

Ich habe das GHydraulic-Plugin aktualisiert, so dass es jetzt auch in Quantum GIS 1.0 läuft. Die QGIS-Programmierschnittstelle hat sich geändert, deshalb war eine neue Version des Plugins erforderlich.

Das Plugin ermöglicht die Berechung von wirtschaftlichen Rohrdurchmessern für Wasserversorgungsnetze.

Das Plugin ist über die GHydraulic-Webseite und aus dem QGIS Plugin Repository verfügbar – dadurch kann es direkt aus QGIS heraus installiert werden.

Quantum GIS und GHydraulic sind freie Software (Open Source).

Programmiersprache für das Plugin ist Python – eine “modernere” Programmiersprache. Ich habe in diesem Blog die Suche für Dia-Objekte noch gar nicht erwähnt – eine in Python geschriebene Webanwendung, die es erlaubt nach Symbolen für das Zeichenprogramm Dia zu suchen. Die Anwendung läuft in der Google App Engine.

txteagle: Outsourcing per SMS

Neue Möglichkeiten, die durch die Verfügbarkeit von Mobilfunknetzen in Entwicklungs- und Schwellenländern entstehen, lassen gerade viele neue Ideen entstehen. Nach der SMS gegen Tuberkulose und den Nokia Life Tools, die bereits in Blog-Beiträgen erwähnt wurden, versucht die junge Firma txteagle dieses Potential zu nutzen:

Die Firma will Aufgaben per SMS oder Sprachnachricht verschicken und über Handy-Guthaben bezahlen. Das SMS-Format limitiert natürlich die möglichen Aufgaben. Einfache Übersetzungsdienste oder Niederschriften sind aber möglich.

Technology Review berichtet über txteagle.

Ich bin schon auf die nächste SMS-Idee gespannt.

Unser Umgang mit dem Wasser

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in einem Artikel über Wasser und wie die Menschen damit umgegangen sind bzw. umgehen.

Ein Artikel mit interessanten Zitaten, tollen Marketingkonzepten, einem Wassersommelier Schweppes und Wassermangel.

Die interessanteste Aussage: In den reichen Ländern der Welt werden jährlich mehr als 20 Milliarden Dollar für Flaschenwasser ausgegeben, während nach einer UN-Schätzung nur 10 Milliarden Dollar jährlich notwendig wären, um die Anzahl der Menschen ohne Wasserver- und Abwasserentsorgung bis zum Jahr 2015 zu halbieren.

C ???

Programmiert man in C, muss man sich oft dafür rechtfertigen. Die Sprache ist mittlerweile 37 Jahre alt. Objektorientierung Fehlanzeige.

Da überrascht mich eine Studie von Black Duck Software, nach der die meisten neuen Open Source-Projekte in 2008 C als Programmiersprache einsetzen – Heise online berichtet über die Studie.

Interessant wäre es, die Gründe für die Wahl der Programmiersprache zu erfahren. Überfordert Objektorientierung viele Programmierer? Ist C einfach am plattformunabhängigsten? Erzielt man damit leicht gute Performance? Liegt es an den Bibliotheken, die eingebunden werden sollen?

Ich selbst habe übrigens in 2008 auch ein Open Source-Projekt in C begonnen: diashapes. Warum? Um das Ganze zusammen mit Dia ausliefern zu können. Dia sind 140.000 Zeilen C – die schreibt man nicht so eben neu in einer objektorientierten Sprache.

Tauchpionier Hans Hass wird 90

Die ZEIT berichtet über den neunzigsten Geburtstag des Tauchpioniers Hans Hass.

Hass hat seine ersten Tauchgänge – wie wir 65 Jahre später – auf den Niederländischen Antillen unternommen. Das Tauchen und die bunte Unterwasserwelt der Korallenriffe haben in dieser Zeit nichts von ihrer Faszination erfahren.

Die Pioniertage des Tauchens waren gefährlich, da Stickstoff-Narkose (“Tiefenrausch”) oder Dekompressions-Krankheit (“Taucherkrankheit”) bzw. ihre Ursachen noch unbekannt waren – von der oftmals selbstgebastelten Tauchausrüstung ganz zu schweigen. Die Bücher und Notizen von Hans Hass erzählen viel von diese schmerzhaften Erfahrungen.

Tauchen heutzutage ist dank ausgereifter und verlässlicher Technik, Tauchkursen, Dekompressionstabellen oder Tauchcomputern sehr viel sicherer.

GIS-Software ogr2gui 0.5 freigegeben

Inventis hat die Version 0.5 von ogr2gui freigegeben.

ogr2gui ist eine graphische Benutzeroberfläche für das mächtige GIS-Werkzeug ogr2ogr.

Die Programme konvertieren eine Vielzahl an unterschiedlichen Datenformaten und Kartenprojektionen.

Die neue Version bietet einen Batch-Modus und kann jetzt komplette Verzeichnisse konvertieren.

Bei ogr2ogr und ogr2gui handelt es sich um Open Source.