Ingenieure als soziale Aufsteiger
Sonntag, 10. Januar 2010
Die ZEIT berichtet über die vergleichsweise hohe soziale Durchlässigkeit in der Informatik und den Ingenieurwissenschaften.
Die ZEIT berichtet über die vergleichsweise hohe soziale Durchlässigkeit in der Informatik und den Ingenieurwissenschaften.
Der Bund Deutscher Baumeister halt kürzlich gefordert, die neuen Master- und Bachelor-Studiengänge im Bauwesen radikal zu reformieren. Am traditionellen “Diplom-Ingenieur” sollte festgehalten werden. Dies wird auch von protestierenden Studenten gefordert. Telepolis berichtet weitere Details..
Die ZEIT berichtet über das Praxissemester der Münsteraner FH-Studenten Dietmar Klopfer und Aadil Belgriri im äthiopischen Koraro. Die beiden errichten mit Hilfe der Dorfbewohner eine Staumauer, durch die der Grundwasserspiegel angehoben und somit der Betrieb eines Brunnens ermöglicht werden soll.
Die Schwierigkeiten, die die Beiden beschreiben, erinnern mich an mein Praxissemester in Jordanien, in dem wir ebenfalls mit einfachsten Mitteln improvisieren (Durchflussmessung mit einem Eimer, wie auf nebenstehendem Bild) und uns auf andere Arbeitsgewohnheiten einstellen mussten.
Heise online berichtet über lunarBase, ein Symposion über “Bauen für ein Leben auf dem Mond”.
Die Idee der Bundesbildungsministerin Schavan, dass Unternehmen ihre “Top-Mitarbeiter” zum Schulunterricht freistellen sollten hat für heftige Diskussionen gesorgt.
Können es sich Unternehmen in der momentanen Krise wirklich leisten, ihre “Top-Mitarbeiter” freizustellen?
Dass Ingenieure im Mathematikunterricht einen Blick über den Tellerrand hinaus – und damit lebendigen Unterricht – liefern könnten, ist klar. Aber wie steht es mit dem Risiko, dass der Funke nicht überspringt, dass pädagogisch Unqualifizierte abschrecken, Schüler unter- oder überfordern?
Die ZEIT berichtet über Reaktionen auf den Vorstoß der Ministerin.
Der SPIEGEL berichtet über das glückliche Ende der Entführung eines deutschen Ingenieurs im Jemen. Der Ingenieur arbeitet für die Firma Amec Spie Hawk am Bau einer Pipeline in der Provinz Schabwa.
Schnell mal die Strömungsverhältnisse für den Aquariumumbau durchrechnen? Mit Elmer, einer Finite Elemente (FEM) Software ist das theoretisch möglich – allerdings braucht man jede Menge Hintergrundwissen.
Die Elmer-Installation unter Windows funktioniert schon einmal erfreulich reibungslos.
Vor einigen Tagen erreichte mich die Anfrage von dot-friends, ob ich mir für eine Aufwandsentschädigung headzoom.com einmal anschauen möchte, um darüber in meinem Blog zu schreiben.
dot-friends arbeitet im Auftrag von headzoom.com.
Die Bedingungen, unter denen dieser Beitrag entstanden ist: dot-friends.com Review.
Das Konzept ist interessant: Die Firmen, in der Regel mittelständische Unternehmen, stellen sich in Video-Interviews vor und erklären, was sie vom Bewerber erwarten.
Dadurch wird ein Teil des Bewerbungsgespräches vorweggenommen. Diese Interviews können für den Bewerber durchaus informativer sein als der typische Webauftritt einer Firma.
Momentan befindet sich die Seite noch im Beta-Stadium, gerade einmal 3 Firmen haben Stellengesuche eingestellt.
Das Layout ist minimalistisch, nichts lenkt von den Videobeiträgen, dem eigentlichen Inhalt der Seite ab. Auf der Startseite würde ich mir wünschen, dass zu den suchenden Führungskräften ein kurzer Text eingeblendet würde, was oder wen sie suchen.
Die Suchseite ist noch sehr rudimentär – warum ich erst auf “Ergebnisse anzeigen” klicken muss, bevor mir die 3 Resultate angezeigt werden, verstehe ich nicht. Auch ist unverständlich warum nach der Auswahl von “Führungsposition” und “Spezialistenfunktion” nur noch ein Ergebnis angezeigt wird.
Eine Klassifizierung der ausgeschriebenen nach Bauingenieur, Maschinenbauingenieur, etc. wäre hilfreich.
Die Funktion “Weiterempfehlen” würde von einer Integration in soziale Netzwerke profitieren.
Ich bin gespannt, ob sich das Konzept des Videointerviews als Mittel gegen den vielzitierten Ingenieurmangel bewährt – und darauf, wie viele Firmen so einen Blick “hinter die Kulissen” zulassen werden.
Die FAZ visualisiert den Ingenieurmangel in Form eines Balkendiagrammes.
Die brasilianischen Resan Labs haben 3 EPANET-basierte Werkzeuge veröffentlicht:
EPANET Leakage Simulator, EPANET Calibrator Desktop und EPANET Exponent Draw.
Leider liegen die Webseiten nur auf Portugiesisch vor, obwohl die Software anscheinend englische Texte verwendet.
Ich hoffe, dass ich Zeit finde, die Programme demnächst auf epanet.de zu dokumentieren.
Update 2009-05-12: Link zu Resan Tools korrigiert.