GIS im Zeitalter sozialer Netzwerke
Mittwoch, 11. August 2010
Die ZEIT beschäftigt sich mit innovativen GIS-Applikationen.
Die ZEIT beschäftigt sich mit innovativen GIS-Applikationen.
Auf www.aschewolke.biz steht jetzt eine aktuelle Darstellung der Aschewolke des Eyjafjallajökull in Google Maps bereit. Die dazugehörige KML-Datei läßt sich dort auch herunterladen.
Technology Review berichtet über die aktuelle Nutzung von OSM-Karten in Haiti.
Gretchen Peterson hat ein Buch über effektive Kartografie mit geografischen Informationssystemen (GIS) geschrieben: “GIS Cartography: A Guide to Effective Map Design”. Es handelt sich, wie der Titel erwarten lässt, um ein Buch in englischer Sprache. Die Herstellung überzeugender kartografischer Darstellungen ist nicht trivial und sollte nicht unterschätzt werden. Einfach ein paar Layer zusammenzuklicken und auf die Voreinstellungen der Software zu vertrauen führt nicht weit – da kommt solch ein Handbuch wie gerufen.
Der SPIEGEL berichtet über die auf alten Karten verzeichnete mexikanische Insel Bermeja, die nicht mehr aufzufinden ist. Eine mögliche Erklärung bleibt allerdings unerwähnt: Kartografen führen mitunter künstliche Fehler in Karten ein, um unrechtmässige Kopien ihrer Werke belegen zu können.
Wikipedia will in Zukunft das Kartenmaterial des OpenStreetMap-Projektes nutzen und wird dafür dedizierte Kartenserver bereitstellen.
Heise online berichtet weitere Details.
Wer schon einmal viele Flächen auf einer Karte unterschiedlich eingefärbt hat, kennt das Problem:
Unterscheiden sich die Farbwerte zweier angrenzender Flächen nur gering, kann man diese nicht mehr auseinanderhalten, sie erscheinen als eine Fläche.
Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation haben jetzt einen Algorithmus entwickelt, der helfen kann, dieses Problem zu umgehen. Er arbeitet wesentlich schneller als bisherige Verfahren in der Graphentheorie und kann auch andere Probleme lösen.
Die FAZ berichtet über die Veröffentlichung von Marc Timme, Frank van Bussel, Denny Fliegner, and Sebastian Stolzenberg im “New Journal of Physics”.
Heise online berichtet, dass französische Katasterdaten in OpenStreetMap übernommen werden dürfen.
Dies dürfte einen Quantensprung in der OSM-Genauigkeit und im Detaillierungsgrad sein.
Hoffentlich macht dieses Beispiel auch in Deutschland Schule.
Der SPIEGEL berichtet über die Verurteilung von britischen Studenten für die Erstellung einer Erdbebenkarte in China.
Eine Genehmigung durch die Erdbebenbehörde war nicht ausreichend zur Erstellung der Karte.
Die Süddeutsche Zeitung berichtet über gefälschte Landkarten – früher und heute.