Tiefenstopp
Dienstag, 10. August 2010
Die FAZ berichtet über die Suche nach “sichereren” Tauchprofilen. Unter anderem scheint ein zusätzlicher Tiefenstopp die Gefahr der Taucherkrankheit zu verringern.
Die FAZ berichtet über die Suche nach “sichereren” Tauchprofilen. Unter anderem scheint ein zusätzlicher Tiefenstopp die Gefahr der Taucherkrankheit zu verringern.
Der SPIEGEL berichtet über aktuelle Erkenntnisse der Tuberkuloseforschung. Demnach verzichtet der Tuberkulose-Erreger darauf, das Immunsystem zu täuschen, um gezielt einen Hustenreiz und damit eine Weiterverbreitung zu fördern. Vermutlich jeder dritte Mensch ist mit Tuberkulose infiziert. Tuberkulose war deshalb bereits Thema hier im Blog.
Telepolis berichtet über eine Studie, nach der Heiraten für Griechen ein Gesundheitsrisiko darstellt. Die Studie sagt aus, dass das Risiko für Fettleibigkeit mit der Heirat steil ansteigt. Es ist wahrscheinlich, dass sich die Ergebnisse auch auf andere Länder übertragen lassen. Bleibt die Frage: Hilft in diesen Fällen eine Scheidung auf Rezept?
Dass Intelligenz die Lebenserwartung erhöhen kann, belegt die englischsprachige Seite darwinawards.com seit etlichen Jahren. Telepolis berichtet jetzt über eine Studie, die belegt, dass “Intelligenz” (gemessen als “choice reaction time”) beispielsweise auch die Wahrscheinlichkeit verringert, an Herzversagen zu sterben.
Intelligenz macht gesund? Schlaue Leute leben länger? Büffeln statt abspecken?
Ich finde es interessant, dass dieser Zusammenhang bei der Vielzahl an Studien rund zu Herzkrankheiten und Lebenserwartungen lange unentdeckt blieb.
Das Bewertungsprogramm Arriba versucht die Abschätzung des Herzinfarktrisikos für Patienten transparenter zu machen. Und die Software ist so erfolgreich, dass Ihr jetzt der Berliner Gesundheitspreis verliehen wurde.
Die ZEIT berichtet über die Medizin-Software.
Hinweis für Bauingenieure: Die Medizinsoftware hat nichts mit der AVA-Software ARRIBA zu tun.
Heise online berichtet über einen neuen Ansatz zur Tuberkulosebekämpfung in Entwicklungsländern:
Die regelmäßige Einnahme der Antibiotika muss mit speziellen Urinteststreifen nachgewiesen werden. Im Erfolgsfall gibt der Teststreifen einen Code frei, der dann per SMS zur Freischaltung von Handy-Guthaben genutzt werden kann.
Diese Belohnung der Patienten soll laut den Erfindern des Methode, Forschern am MIT, funktionieren.
Ein Ansatz der einleuchtet – aber trotzdem nach einer Mischung aus Big Brother und Feuchtgebiete klingt.
Ein früherer Blogeintrag zum Thema latente TBC.