Archiv für den Monat: Januar 2009

DRM-freies iTunes

Marco Dettweiler zeigt sich in einem FAZ-Artikel skeptisch, ob die Entscheidung der Musikindustrie, Musikstücke kopierschutzfrei zu vertreiben den Umsatz ankurbeln kann.

Wie sich der Absatz entwickelt, wird sich zeigen – eine (ältere) ZEIT-Umfrage zu diesem Thema legt hier andere Vermutungen nahe.

Pacemaker: Der MP3-Player für DJs

Die Minitaurisierung schreitet weiter voran: Heise online berichtet über den Pacemaker, einen MP3-Player für DJs – mit 2 “Turntables”, Crossfader und 2 Audioausgängen.

Millionen Fehler in nigerianischer ID-Datenbank

Heise online berichtet über Millionen von Fehlern in der ID-Datenbank Nigerias. Die nationale ID-Datenbank sollte als zentrales Melderegister unter anderem für die Vergabe von Personalausweisen dienen.

Bei 140 Millionen Nigerianern und “nur” 38 Millionen momentan als korrekt eingeschätzten Datensätzen sind nicht einmal ein Drittel der Daten korrekt.

Anhand des Projektes lassen sich typische Probleme von ITK-Projekten in Entwicklungsländern aufzeigen: Es ist nicht das Problem, die nötige Hard- und Software aufzutreiben, um die Rückständigkeit zu bekämpfen, sondern die Erhebung “harter” Daten.

Der genannte Zeitraum von 2 Wochen zur Datenerhebung erscheint unglaublich kurz für ein Projekt dieser Größenordnung.

Typisch sicher auch, dass anscheinend weitere Hardware die Probleme lösen sollen. Von der Etablierung der notwendigen Prozesse, um die Daten aktuell zu halten kein Wort – hier dürfte aber der Löwenanteil der Arbeit liegen. Und ohne diese Prozesse wird der Datenbestand auch sehr schnell veralten.

Britische Studenten für Erdbebenkarte in China zu Geldstrafe verurteilt

Der SPIEGEL berichtet über die Verurteilung von britischen Studenten für die Erstellung einer Erdbebenkarte in China.

Eine Genehmigung durch die Erdbebenbehörde war nicht ausreichend zur Erstellung der Karte.

Wiederholungstäter: Kamel tötet Besitzer

Der SPIEGEL berichtet über das Kamel Alemsah, welches in der Türkei zwei seiner Besitzer getötet hat.

Der Bruder des kürzlich getöteten Besitzers will das Kamel jetzt zu Wurst verarbeiten und verschenken.

Offenbar hat Alemsah seine Opfer zunächst gebissen und dann erdrückt.

Kamelzähne fand ich schon vor dieser tragischen Geschichte sehr respekteinflössend.